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Studentin aus Paraguay macht Praktikum an der Grundschule Bonbaden

Die Lehramtsstudentin Julia aus Paraguay machte im November 2022 ein 14-tägiges Praktikum an der Grundschule Bonbaden. Die Kinder der Mediotheks-AG befragten die Studentin für ihre Schülerzeitung. Sie wollten wissen, wie sie auf die Idee kam, das Praktikum 15.000 km entfernt von ihrem zuhause durchzuführen. Außerdem lernten die Kinder noch einiges über das fremde Land.

Praktikantin Julia hat Verwandte in Deutschland und lebt in Paraguay in einer Kommune, die eine Partnerschaft mit Deutschland hat. Deshalb spricht sie auch so gut Deutsch. Ein Praktikum an einer deutschen Schule ist an ihrer Universität verpflichtend. Dort studiert sie Lehramt für die Klassen 1 bis 9.

Die Schulen in Paraguay sind sehr klein, manchmal gehen dort nur ungefähr 15 Kinder in eine Schule. Deshalb studiert Julia auch alle Fächer.

Nach Bonbaden kam sie durch ihre Verwandten. Ihre Cousine und ihr Cousin gehen auch an die Grundschule Bonbaden und haben ihr davon erzählt, dass hier Kinder in gemischten Klassen zusammen lernen. Das fand Julia spannend. So entschied sie sich dazu, sich für ihr Praktikum in Bonbaden zu bewerben.

Die Kinder der Mediotheks-AG hatten viele Fragen an sie. Zum Beispiel wollten sie wissen, wo es Julia besser gefällt – in Deutschland oder in Paraguay. Hierauf hatte sie keine eindeutige Antwort, denn beide Länder hätten schöne Seiten. So sei es in Paraguay beispielsweise immer schön warm und man habe viel weniger Papierkram zu erledigen als in Deutschland. Außerdem wohne ihre Familie in Paraguay. In Deutschland hingegen sei das Essen sehr gut und sie könne hier besser Schuhe kaufen. Da sie Schuhgröße 41 trage, sei das in Paraguay meist schwierig, denn so große Schuhe seien dort selten zu finden.

Zum Abschluss hatte Julia noch Gebäck und einen Tee für die Kinder mitgebracht. Beide Lebensmittel seien typisch für Paraguay, erklärte sie.

Text: Kinder der Mediotheks-AG

 

 

Fotos:

Paraguay wird auch das „Herz von Südamerika“ genannt, weil es ein Binnenland ist, das nirgends an ein Meer angrenzt. „Chipa“ – ein Gebäck aus Maniokmehl, Eiern, Käse, Öl und Milch „Guampa“ – ein Becher aus einem typischen paraguayanischen Holz; aus ihm trinkt man in geselliger Runde „Terere“, ein kaffeeähnliches Getränk. Der Becher wird dabei von einem zum anderen weitergegeben.